FAQ – Häufig gestellte Fragen
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um Bau, Sicherheit, Naturschutz und Schutz der Anwohner beim Windpark Bruchsal Nord.
Fragen zu Bau, Betrieb und Sicherheit
Warum wird der Windpark Bruchsal Nord gebaut?
Der Strombedarf in Deutschland steigt, gleichzeitig sollen fossile Energieträger wie Kohle und Erdgas schrittweise ersetzt werden. Windenergie zählt zu den effizientesten erneuerbaren Energiequellen und kann große Mengen Strom regional erzeugen.
Der Windpark Bruchsal Nord trägt dazu bei, die Energieversorgung vor Ort zu stärken, den Ausstoß von CO₂ zu reduzieren und unabhängiger von Energieimporten zu werden.
Der Windpark Bruchsal Nord trägt dazu bei, die Energieversorgung vor Ort zu stärken, den Ausstoß von CO₂ zu reduzieren und unabhängiger von Energieimporten zu werden.
Wie entsteht eine Windenergieanlage?
Der Bau einer Windenergieanlage erfolgt Schritt für Schritt. Zunächst wird ein stabiles Fundament errichtet, das die Anlage dauerhaft und sicher im Boden verankert. Dafür wird eine kreisförmige Betonfläche mit einem Durchmesser von rund 30 Metern angelegt.
Anschließend werden die einzelnen Bauteile montiert: der Turm, die Gondel mit der Technik und schließlich die Rotorblätter. Da die Komponenten bereits im Werk vorgefertigt werden, kann die eigentliche Montage vor Ort vergleichsweise schnell erfolgen.
Für den Anschluss an das Stromnetz werden Kabel überwiegend entlang bestehender Wege verlegt. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden die benötigten Flächen auf das notwendige Maß reduziert und die umliegenden Bereiche wiederhergestellt.
Anschließend werden die einzelnen Bauteile montiert: der Turm, die Gondel mit der Technik und schließlich die Rotorblätter. Da die Komponenten bereits im Werk vorgefertigt werden, kann die eigentliche Montage vor Ort vergleichsweise schnell erfolgen.
Für den Anschluss an das Stromnetz werden Kabel überwiegend entlang bestehender Wege verlegt. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden die benötigten Flächen auf das notwendige Maß reduziert und die umliegenden Bereiche wiederhergestellt.
Wie gelangen die großen Bauteile sicher zum Standort?
Der Transport von Windenergieanlagen wird lange im Voraus geplant und von spezialisierten Logistikunternehmen durchgeführt. Bereits vor dem Transport werden die vorgesehenen Strecken genau geprüft.
Falls erforderlich, werden vorübergehende Maßnahmen getroffen, um Straßen, Verkehrszeichen oder andere Infrastruktur zu schützen. Die Transporte erfolgen unter strengen Sicherheitsauflagen und werden häufig von Begleitfahrzeugen unterstützt.
Schäden an Gebäuden oder Straßen sind äußerst selten. Sollte dennoch einmal etwas beschädigt werden, sind die beteiligten Unternehmen entsprechend versichert und für die Behebung verantwortlich
Falls erforderlich, werden vorübergehende Maßnahmen getroffen, um Straßen, Verkehrszeichen oder andere Infrastruktur zu schützen. Die Transporte erfolgen unter strengen Sicherheitsauflagen und werden häufig von Begleitfahrzeugen unterstützt.
Schäden an Gebäuden oder Straßen sind äußerst selten. Sollte dennoch einmal etwas beschädigt werden, sind die beteiligten Unternehmen entsprechend versichert und für die Behebung verantwortlich
Hat ein Windpark Auswirkungen auf das Grundwasser?
Der Schutz von Boden und Grundwasser ist ein wichtiger Bestandteil der Genehmigungsplanung. Deshalb wird bereits vor dem Bau geprüft, ob besondere Anforderungen an den Standort bestehen.
Moderne Windenergieanlagen benötigen weder Wasserleitungen noch Gas- oder Ölleitungen. Die technischen Betriebsstoffe befinden sich in geschlossenen Systemen innerhalb der Anlage und unterliegen strengen Sicherheitsvorgaben.
Zusätzliche Schutzmaßnahmen stellen sicher, dass weder während der Bauphase noch während des späteren Betriebs Schadstoffe in den Boden oder das Grundwasser gelangen können. In sensiblen Bereichen können darüber hinaus spezielle Auffangsysteme oder weitere Sicherheitsvorkehrungen vorgeschrieben werden.
Die zuständigen Behörden überprüfen diese Maßnahmen im Rahmen des Genehmigungsverfahrens sorgfältig.
Moderne Windenergieanlagen benötigen weder Wasserleitungen noch Gas- oder Ölleitungen. Die technischen Betriebsstoffe befinden sich in geschlossenen Systemen innerhalb der Anlage und unterliegen strengen Sicherheitsvorgaben.
Zusätzliche Schutzmaßnahmen stellen sicher, dass weder während der Bauphase noch während des späteren Betriebs Schadstoffe in den Boden oder das Grundwasser gelangen können. In sensiblen Bereichen können darüber hinaus spezielle Auffangsysteme oder weitere Sicherheitsvorkehrungen vorgeschrieben werden.
Die zuständigen Behörden überprüfen diese Maßnahmen im Rahmen des Genehmigungsverfahrens sorgfältig.
Können Windenergieanlagen brennen?
IWie jede technische Anlage mit elektrischen Komponenten kann auch eine Windenergieanlage grundsätzlich von einem Brand betroffen sein. Solche Ereignisse sind jedoch sehr selten.
Moderne Anlagen verfügen über umfangreiche Sicherheits- und Überwachungssysteme, die mögliche Störungen frühzeitig erkennen. Zusätzlich wird für jeden Windpark ein Brandschutzkonzept erstellt und mit den zuständigen Behörden abgestimmt.
Sollte es dennoch zu einem Brand kommen, greifen festgelegte Sicherheitsmaßnahmen, um Menschen, Umwelt und umliegende Flächen bestmöglich zu schützen.
Moderne Anlagen verfügen über umfangreiche Sicherheits- und Überwachungssysteme, die mögliche Störungen frühzeitig erkennen. Zusätzlich wird für jeden Windpark ein Brandschutzkonzept erstellt und mit den zuständigen Behörden abgestimmt.
Sollte es dennoch zu einem Brand kommen, greifen festgelegte Sicherheitsmaßnahmen, um Menschen, Umwelt und umliegende Flächen bestmöglich zu schützen.
Was passiert mit einer Windenergieanlage nach ihrer Betriebszeit?
Bereits vor der Errichtung eines Windparks wird festgelegt, wie die Anlagen nach ihrer Nutzungsdauer zurückgebaut werden. Dafür müssen finanzielle Sicherheiten hinterlegt werden, damit die Kosten für den späteren Rückbau gedeckt sind.
Nach dem Ende der Betriebszeit werden die Anlagen demontiert und die Flächen weitgehend in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt.
Ein großer Teil der verwendeten Materialien kann heute bereits wiederverwertet werden. Dazu gehören insbesondere Stahl, Kupfer, Aluminium und Beton. Diese Rohstoffe werden aufbereitet und in anderen Produkten oder Bauprojekten erneut eingesetzt.
Auch für Rotorblätter werden die Recyclingverfahren kontinuierlich weiterentwickelt. Ziel der Branche ist es, künftig möglichst alle Bestandteile einer Windenergieanlage in geschlossene Stoffkreisläufe zurückzuführen.
Nach dem Ende der Betriebszeit werden die Anlagen demontiert und die Flächen weitgehend in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt.
Ein großer Teil der verwendeten Materialien kann heute bereits wiederverwertet werden. Dazu gehören insbesondere Stahl, Kupfer, Aluminium und Beton. Diese Rohstoffe werden aufbereitet und in anderen Produkten oder Bauprojekten erneut eingesetzt.
Auch für Rotorblätter werden die Recyclingverfahren kontinuierlich weiterentwickelt. Ziel der Branche ist es, künftig möglichst alle Bestandteile einer Windenergieanlage in geschlossene Stoffkreisläufe zurückzuführen.
Produzieren Windenergieanlagen auch bei wenig Wind Strom?
Windenergieanlagen erzeugen Strom bereits bei vergleichsweise geringen Windgeschwindigkeiten. Moderne Anlagen sind darauf ausgelegt, auch an Binnenlandstandorten effizient zu arbeiten.
Die erwartete Stromerzeugung wird im Vorfeld anhand langjähriger Wetterdaten und zusätzlicher Windmessungen sorgfältig berechnet.
Die erwartete Stromerzeugung wird im Vorfeld anhand langjähriger Wetterdaten und zusätzlicher Windmessungen sorgfältig berechnet.
Werden Windenergieanlagen bei starkem Sturm abgeschaltet?
Ja. Moderne Windenergieanlagen überwachen permanent die Windgeschwindigkeit. Wird ein festgelegter Grenzwert überschritten, schalten sich die Anlagen automatisch ab, um die Technik zu schützen. Sobald sich die Wetterbedingungen normalisieren, nehmen sie den Betrieb wieder auf.
Besteht im Winter die Gefahr von Eiswurf?
Moderne Windenergieanlagen verfügen über Überwachungs- und Sicherheitssysteme. Bei Vereisung können Anlagen automatisch abgeschaltet werden.
Zusätzlich werden Sicherheitsabstände berücksichtigt, sodass die gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden.
Zusätzlich werden Sicherheitsabstände berücksichtigt, sodass die gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden.
Wird es während des Bau zusätzlichen Verkehr geben?
Während der Bauphase kommt es zeitweise zu zusätzlichem Baustellenverkehr. Die Transporte werden jedoch sorgfältig geplant und auf das notwendige Maß beschränkt.
Nach der Inbetriebnahme sind nur noch gelegentliche Wartungsfahrten erforderlich.
Nach der Inbetriebnahme sind nur noch gelegentliche Wartungsfahrten erforderlich.
Fragen zum Standort
Warum wurde dieser Standort für den Windpark Bruchsal Nord ausgewählt?
Der Standort Bruchsal Nord wurde nicht zufällig ausgewählt. Bereits im Rahmen der Regionalplanung wurden in einem umfangreichen Auswahlprozess zahlreiche Flächen auf ihre Eignung geprüft. Dabei spielen unter anderem Windverhältnisse, Naturschutz, Siedlungsabstände, Landschaftsbild und technische Voraussetzungen eine wichtige Rolle.
Der Standort gehört zu den Flächen, die nach umfangreichen Untersuchungen als besonders geeignet für die Windenergienutzung eingestuft wurden und zugleich möglichst geringe Auswirkungen auf Anwohner und Natur haben.
Der Standort gehört zu den Flächen, die nach umfangreichen Untersuchungen als besonders geeignet für die Windenergienutzung eingestuft wurden und zugleich möglichst geringe Auswirkungen auf Anwohner und Natur haben.
Welchen Nutzen hat Bruchsal von den Windkraftanlagen?
Neben klimafreundlichem Strom profitieren Kommunen und regionale Partner von den Einnahmen des Projekts. Darüber hinaus entstehen Wertschöpfung, Gewerbesteuereinnahmen und langfristige Investitionen in die Region.
Bedeutet ein Vorranggebiet automatisch, dass Windräder gebaut werden?
Nein. Die Ausweisung als Vorranggebiet bedeutet lediglich, dass die Fläche grundsätzlich für Windenergie geeignet ist.
Ob tatsächlich Windenergieanlagen errichtet werden können, entscheidet sich erst im anschließenden Genehmigungsverfahren. Dafür müssen umfangreiche Gutachten und gesetzliche Anforderungen erfüllt werden, beispielsweise zum Schall-, Natur- und Artenschutz.
Ob tatsächlich Windenergieanlagen errichtet werden können, entscheidet sich erst im anschließenden Genehmigungsverfahren. Dafür müssen umfangreiche Gutachten und gesetzliche Anforderungen erfüllt werden, beispielsweise zum Schall-, Natur- und Artenschutz.
Wer entscheidet über die Genehmigung?
Neben klimafreundlichem Strom profitieren Kommunen und regionale Partner von den Einnahmen des Projekts. Darüber hinaus entstehen Wertschöpfung, Gewerbesteuereinnahmen und langfristige Investitionen in die Region.
Fragen zu Natur- und Artenschutz
Wie werden Natur und Tiere beim Windpark geschützt?
Der Schutz von Natur und Artenvielfalt spielt bei der Planung des Windparks eine zentrale Rolle. Bevor eine Genehmigung erteilt werden kann, untersuchen unabhängige Fachgutachter über mehrere Jahreszeiten hinweg, welche Tier- und Pflanzenarten im Gebiet vorkommen.
Die Ergebnisse fließen direkt in die Planung ein. So können Standorte optimiert oder zusätzliche Schutzmaßnahmen festgelegt werden. Ziel ist es, den Ausbau erneuerbarer Energien und den Schutz von Natur und Landschaft bestmöglich miteinander zu verbinden.
Die Ergebnisse fließen direkt in die Planung ein. So können Standorte optimiert oder zusätzliche Schutzmaßnahmen festgelegt werden. Ziel ist es, den Ausbau erneuerbarer Energien und den Schutz von Natur und Landschaft bestmöglich miteinander zu verbinden.
Lassen sich Klima- und Artenschutz miteinander vereinbaren?
Ja. Klimaschutz und Artenschutz verfolgen letztlich dasselbe Ziel: den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.
Windenergie leistet einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasen und hilft dabei, die Folgen des Klimawandels zu begrenzen. Gleichzeitig sorgen umfangreiche Umweltprüfungen dafür, dass mögliche Auswirkungen auf Tiere und Lebensräume frühzeitig erkannt und minimiert werden.
Deshalb werden bei jedem Windpark beide Aspekte sorgfältig geprüft und gegeneinander abgewogen.
Windenergie leistet einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasen und hilft dabei, die Folgen des Klimawandels zu begrenzen. Gleichzeitig sorgen umfangreiche Umweltprüfungen dafür, dass mögliche Auswirkungen auf Tiere und Lebensräume frühzeitig erkannt und minimiert werden.
Deshalb werden bei jedem Windpark beide Aspekte sorgfältig geprüft und gegeneinander abgewogen.
Wie werden Vögel und Fledermäuse geschützt?
Für Vögel und Fledermäuse werden umfangreiche Untersuchungen durchgeführt. Speziell Vogelarten wie Schwarzstorch und Rotmilan werden besonders intensiv beobachtet. Dabei erfassen Fachgutachter unter anderem Flugrouten, Brutplätze und Aktivitätszeiten.
Wenn erforderlich, können zusätzliche Schutzmaßnahmen festgelegt werden. Dazu gehören beispielsweise zeitweise Abschaltungen der Anlagen während bestimmter Wetterlagen oder zu Zeiten erhöhter Aktivität von Fledermäusen.
Moderne technische Systeme zur Erkennung von Vögeln werden ebenfalls kontinuierlich weiterentwickelt und können den Artenschutz zusätzlich unterstützen.
Wenn erforderlich, können zusätzliche Schutzmaßnahmen festgelegt werden. Dazu gehören beispielsweise zeitweise Abschaltungen der Anlagen während bestimmter Wetterlagen oder zu Zeiten erhöhter Aktivität von Fledermäusen.
Moderne technische Systeme zur Erkennung von Vögeln werden ebenfalls kontinuierlich weiterentwickelt und können den Artenschutz zusätzlich unterstützen.
Wie werden Eingriffe in die Natur ausgeglichen?
Dort, wo durch den Bau eines Windparks Eingriffe in die Natur entstehen, sind gesetzlich Ausgleichsmaßnahmen vorgeschrieben.
Je nach Standort können beispielsweise neue Hecken, Streuobstwiesen oder Gehölzflächen angelegt werden. Auch Maßnahmen zur Förderung von Vogel- und Fledermausarten sind möglich, beispielsweise das Aufhängen von Nistkästen oder das Schaffen von Ersatzquartieren.
So wird sichergestellt, dass Natur und Landschaft langfristig erhalten und aufgewertet werden.
Je nach Standort können beispielsweise neue Hecken, Streuobstwiesen oder Gehölzflächen angelegt werden. Auch Maßnahmen zur Förderung von Vogel- und Fledermausarten sind möglich, beispielsweise das Aufhängen von Nistkästen oder das Schaffen von Ersatzquartieren.
So wird sichergestellt, dass Natur und Landschaft langfristig erhalten und aufgewertet werden.
Wie werden Standorte für Windenergieanlagen ausgewählt?
Nicht jede Fläche eignet sich für Windenergie. Bei der Ausweisung von Vorranggebieten durch den Verband Region Karlsruhe werden zahlreiche Kriterien berücksichtigt, darunter Natur- und Artenschutz, Siedlungsabstände, Landschaftsschutz und technische Voraussetzungen.
Besonders sensible Bereiche wie Naturschutzgebiete oder wichtige Lebensräume geschützter Arten werden von vornherein ausgeschlossen. Ziel ist es, Standorte zu finden, an denen Windenergie mit möglichst geringen Auswirkungen auf Mensch und Natur genutzt werden kann.
Nach einem mehrjährigen Auswahlprozess hat sich der Verband für die am besten geeigneten Flächen in der Region entschieden, zu denen der Standort des Windparks Bruchsal Nord gehört.
Besonders sensible Bereiche wie Naturschutzgebiete oder wichtige Lebensräume geschützter Arten werden von vornherein ausgeschlossen. Ziel ist es, Standorte zu finden, an denen Windenergie mit möglichst geringen Auswirkungen auf Mensch und Natur genutzt werden kann.
Nach einem mehrjährigen Auswahlprozess hat sich der Verband für die am besten geeigneten Flächen in der Region entschieden, zu denen der Standort des Windparks Bruchsal Nord gehört.
Fragen zu Schattenwurf, Geräuschen und Licht
Welche Auswirkungen kann der Windpark auf die Menschen in Bruchsal haben?
Der Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner ist ein zentraler Bestandteil des Genehmigungsverfahrens.
Bereits in der Planungsphase werden unabhängige Gutachten zu Schall, Schattenwurf und weiteren möglichen Auswirkungen erstellt. Nur wenn alle gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden, kann eine Genehmigung erteilt werden.
Dadurch wird sichergestellt, dass der Windpark mit den Interessen der Menschen in Bruchsal vereinbar ist.
Bereits in der Planungsphase werden unabhängige Gutachten zu Schall, Schattenwurf und weiteren möglichen Auswirkungen erstellt. Nur wenn alle gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden, kann eine Genehmigung erteilt werden.
Dadurch wird sichergestellt, dass der Windpark mit den Interessen der Menschen in Bruchsal vereinbar ist.
Wie laut sind die Windenergieanlagen?
Moderne Windenergieanlagen arbeiten deutlich leiser, als viele Menschen vermuten.
Der Windpark Bruchsal Nord ist weit außerhalb der Stadt, daher werden die Geräusche meist vom Wind in den Bäumen oder anderen natürlichen Umgebungsgeräuschen überlagert werden. Je nach Wetterlage kann abends oder nachts ein gleichmäßiges Rauschen wie raschelnde Blätter wahrnehmbar sein.
Vor der Genehmigung wird genau berechnet, wie sich der Schall ausbreitet. Die gesetzlichen Grenzwerte werden dabei an allen Wohngebäuden eingehalten.
Der Windpark Bruchsal Nord ist weit außerhalb der Stadt, daher werden die Geräusche meist vom Wind in den Bäumen oder anderen natürlichen Umgebungsgeräuschen überlagert werden. Je nach Wetterlage kann abends oder nachts ein gleichmäßiges Rauschen wie raschelnde Blätter wahrnehmbar sein.
Vor der Genehmigung wird genau berechnet, wie sich der Schall ausbreitet. Die gesetzlichen Grenzwerte werden dabei an allen Wohngebäuden eingehalten.
Wie wird sichergestellt, dass die Menschen in Bruchsal vor Lärm geschützt sind?
Für Windenergieanlagen gelten strenge gesetzliche Vorgaben zum Schallschutz. Sie dürfen speziell in der Nacht maximal 35 dB für reine Wohngebiete und 40 dB für allgemeine Wohngebiete erzeugen – und das draußen vor dem Haus. Das ist kaum mehr als ein Flüstern. Und mit gekipptem Fenster sinkt das Geräusch noch einmal auf ca. 20–25 dB. Das ist ungefähr die Lautstärke des Atemgeräuschs.
Sollten Grenzwerte theoretisch überschritten werden, müssen zusätzliche Maßnahmen umgesetzt werden. Beispielsweise können Anlagen im Nachtbetrieb langsamer und damit leiser betrieben werden.
Sollten Grenzwerte theoretisch überschritten werden, müssen zusätzliche Maßnahmen umgesetzt werden. Beispielsweise können Anlagen im Nachtbetrieb langsamer und damit leiser betrieben werden.
Gehen von Infraschall gesundheitliche Risiken aus?
Infraschall sind sehr tiefe Schallwellen, die in der Natur an vielen Stellen vorkommen – etwa durch Wind, Meeresbrandung oder Wetterereignisse.
Auch Windenergieanlagen erzeugen Infraschall. Nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft liegen die dabei entstehenden Werte jedoch deutlich unter den Bereichen, in denen gesundheitliche Auswirkungen erwartet werden.
Nationale und internationale Untersuchungen kommen zu dem Ergebnis, dass von den Infraschallwerten moderner Windenergieanlagen keine Gesundheitsgefährdung ausgeht.
Auch Windenergieanlagen erzeugen Infraschall. Nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft liegen die dabei entstehenden Werte jedoch deutlich unter den Bereichen, in denen gesundheitliche Auswirkungen erwartet werden.
Nationale und internationale Untersuchungen kommen zu dem Ergebnis, dass von den Infraschallwerten moderner Windenergieanlagen keine Gesundheitsgefährdung ausgeht.
Wie wird der Schattenwurf begrenzt?
Für jede Windenergieanlage wird vor dem Bau eine Schattenwurfprognose erstellt.
Dabei wird exakt berechnet, wann und wie lange ein rotierender Schatten theoretisch auf ein Wohngebäude treffen könnte. Gesetzlich zulässig sind maximal 30 Stunden pro Jahr und 30 Minuten pro Tag.
Moderne Anlagen verfügen über automatische Abschaltsysteme, die sicherstellen, dass diese Werte nicht überschritten werden.
Dabei wird exakt berechnet, wann und wie lange ein rotierender Schatten theoretisch auf ein Wohngebäude treffen könnte. Gesetzlich zulässig sind maximal 30 Stunden pro Jahr und 30 Minuten pro Tag.
Moderne Anlagen verfügen über automatische Abschaltsysteme, die sicherstellen, dass diese Werte nicht überschritten werden.
Entsteht der sogenannte „Diskoeffekt“ noch?
Nein. Der früher gelegentlich beobachtete Effekt entstand durch Lichtreflexionen auf glänzenden Rotorblättern.
Moderne Windenergieanlagen werden mit matten, reflexionsarmen Oberflächen ausgestattet. Dadurch treten störende Lichtreflexe heute praktisch nicht mehr auf.
Moderne Windenergieanlagen werden mit matten, reflexionsarmen Oberflächen ausgestattet. Dadurch treten störende Lichtreflexe heute praktisch nicht mehr auf.
Wie oft blinken Windenergieanlagen nachts?
Die Beleuchtung der Windanlagen dient der Sicherheit des Luftverkehrs und ist gesetzlich vorgeschrieben.
Moderne Anlagen werden heute mit einer sogenannten bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung ausgestattet. Das bedeutet: Die Lichter schalten sich nur dann ein, wenn sich tatsächlich ein Flugzeug nähert.
Dadurch werden Lichtemissionen in der Nacht deutlich reduziert.
Moderne Anlagen werden heute mit einer sogenannten bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung ausgestattet. Das bedeutet: Die Lichter schalten sich nur dann ein, wenn sich tatsächlich ein Flugzeug nähert.
Dadurch werden Lichtemissionen in der Nacht deutlich reduziert.
Wer kontrolliert die Einhaltung der Auflagen?
Die Einhaltung aller Genehmigungsauflagen wird von den zuständigen Behörden kontrolliert. Dazu gehören beispielsweise Vorgaben zum Schall-, Natur- und Artenschutz.
Der Betrieb der Anlagen erfolgt nur im Rahmen der erteilten Genehmigung.
Der Betrieb der Anlagen erfolgt nur im Rahmen der erteilten Genehmigung.